On the Road again!

Ganz hibbelig (zumindest ich) begaben wir uns wieder on the Road! Jaha, war das toll mal wieder eine längere Strecke Highway mit konstant schneller Geschwindigkeit zu fahren, Landschaften vorbeiziehen zu sehen, statt Stopp-Anfahren-Stopp und Häuseranblicken Napiers. Wir sahen Kühe, Schafe, Hügel, mal wolkenverhangen mit Regen, mal unter fast klarem Himmel sowie einen sich anbahnenden Sonnenuntergang, der Weiden, Bäume, Berge, Flusstäler sowie kleine Wikingerstädtchen in pures Gold verwandelte! Einfach nur fahren und aus dem Fenster schauen, genießen! Nach 150km erreichten wir gegen 21.00 Uhr unser Abendziel Woodville, ein ebenfalls skandinavisch geprägtes Wikingerstädtchen, im südlichen Landesinneren der Nordinsel. Wir fanden einen super Parkplatz, auf dem man für bloß zwei Dollar pro Person einen Schlüssel für heiße Dusche (unbegrenzt nutzbar) plus Toilette bekam. Küche gab es nicht, macht aber nix, sind wir ja auch gar nicht gewohnt. Also gab es Spätabendbrot im Auto, spürbar kühler als an der Hawkes Bay war es hier schon! Anstelle von Meer und Promenade seit Langem mal wieder Wiese und Bäume als Schlafumgebung. Diesen neuen Reiseabschnitt begossen wir bei Gitarrenkonzert mit uns als Künstlern und uns als Zuhörern bei Billigbier und Billig Pinot Gris 2010 feierlich. ;-)
Die Nacht war kalt, lange Thermounterwäsche von Vorteil. Jedoch schien am Morgen gegen Neun die Sonne schon wieder sehr gemütlich warm. Ich öffnete im Bett liegend meine Schiebetür, blickte auf die saftig Wiese, Vögel zwitscherten munter und ein wunderbarer Duft nach frisch gemähtem Gras zog ins Auto, wie an einem frühsommerlichen Morgen. Die warme Dusche war angenehm und als ich damit fertig war, kroch auch Wolfi aus dem Bett. Wir machten ein schönes Frühstück in der Sonne, räumten danach mal wieder Joys Inneres aus, sortierten Boxen um, schufen neue kleine Platzlücken. Wolfi hängte uns weitere Vorhänge auf, sodass wir nun auch zwischen Bett und Fahrerraum gegen Blicke und Sonne abdichten können. Eine Neuseeländerin, die mit ihrem Mann in einem großen Bus nun schon seit zehn Jahren durch ihr Land reiste während der Mann nebenher an den jeweiligen Plätzen Gelegenheitsjobs nachging, gesellte sich mit ihrem Frühstück zu uns. Wir unterhielten uns über das Land, unsere Reisen und noch Vieles mehr, außerdem half sie uns noch eine Adresse ausfindig zu machen, bei der wir heute einen Termin haben werden. Wolfi ging danach zum Duschen und ich nutzte die Zeit, durch das hübsche, kleine Woodville zu spazieren, machte hier und da Fotos, bummelte durch Cheesecake-, Secondhand- und Souvenir-Shops und kam genau zu dem Zeitpunkt zurück als auch Wolfi seine Dusche beendet hatte! Nun surften wir noch einmal lange im Internet und werden uns gleich auf den weiteren Weg begeben. Schaut noch einmal unter dem letzten Artikel vom ersten Kiwi und dem letzten Napier-Tag, denn da warten drei kleine Überraschungen direkt über der Fotogalerie… ;-)

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