Advent, Advent, die Kälber brüllen!

Sonnabend:

Zu kurz die Nacht, zu früh der Morgen, doch auch an diesem sonnigen Samstag krepelten wir uns aus dem weichen Riesenbett heraus, begannen nach einem Frühstück auf den beeindruckenden Riesen-Teakholz-Kunst-Stühlen auf der Terrasse mit der Unkrautentfernung an den letzten Obstbäumchen der Wiese. Es folgte der Mulch-Teil: mit zwei Schubkarren fuhren wir immer wieder einen steilen Berg hinauf, am Haus vorbei, in den hinteren Gartenteil, wo wir von einem Mulchberg frischen Mulch aufluden, um mit den befüllten Schubkarren zurück zu den Obstbäumen zu fahren. Dort Mulch abladen und gut dick verteilen auf die gesäuberte Stammumgebung. Anstrengend! In der Pause riefen wir Mama an, erzählten ihr mehr von unserem Farmerleben und hörten, was es Zuhause Neues gab. Als wir fast erledigt eine der letzten Ladungen Mulch umherfuhren, wartete plötzlich Vivian im laufenden PickUp auf uns. Wolfi sprang auf die Ladefläche, ich auf den Beifahrersitz und wir fuhren zur nur einen Kilometer entfernt lebenden Nachbarin, die sogleich in Gummistiefeln aus dem Haus sprang als ihr Hund uns ankündigte. Wir stellten ihr einen Anhänger auf die Koppel und verließen sie schon wieder. Vivian schickte nun auch mich mit auf die Ladefläche und sagte, wir sollten uns des Ausblickes wegen am besten darauf stellen. Er macht extra für uns eine kleine Fahrt entlang vieler Kuhweiden bis auf eine Anhöhe mit Wahnsinnsblick über weite Felder, die von einem Flusstal mit Wald durchzogen wurden, am Horizont verschiedene Gebirgsketten. Auf einem der Gipfel war sogar noch ein wenig Schnee zu sehen, der binnen zwei Tagen aber geschmolzen sein dürfte. Das war eine coole Fahrt im Stehen auf dem PickUp, neuseeländischen Fahrtwind im Haar und Ausblicke rundum soweit das Auge reicht! Sehr nett von Vivian! Als wir den Hof wieder erreichten, war Lunch-Time. Wir fuhren noch eine Karre Mulch zu den Bäumen, räumten die Werkzeuge auf und begaben uns in die Küche. Susi, die wir heute bisher noch nicht zu Gesicht bekommen hatten, sah etwas mitgenommen aus, da sie am gestrigen Abend zu viel getrunken hatte (sowohl beim Dinner, welches übrigens anlässlich Thanksgiving zusammen mit anderen aus Amerika stammenden Freunden (Susi stammt aus den USA) mit echtem Truthahn begangen wurde sowie bei ihrer darauf folgenden Vorführung). Ich wunderte mich, wie sie des Nachts dann noch heim gekommen sei: Na, mit dem Auto! Sie sei ganz vorsichtig gefahren und so spät war da auch kein anderer mehr unterwegs! Wow, hätten wir ihr nicht zugetraut! Wir aßen wieder viele kalte Essensreste der Vortage (Mikrowelle gab es hier nämlich nicht). Cathy und Luke waren übers Wochenende in Wellington, wir also nur zu viert im Haus. Da Wolfi und ich unbedingt auch mal Susis eigene Kompositionen hören wollten, drückte sie uns auf Bitte ein paar ihrer CDs in die Hand! Nach einer kleinen Verdauungspause fragte Vivian, ob wir interessiert wären, einen weiteren PickUp-Ausflug mit ihm zu machen, denn er musste Kalbfutter (morgen werden zwei Kälbchen geholt) sowie Eierschalen (als top Blumendünger) bei einem einige Kilometer entfernten Nachbarn abholen. Wir freuten uns und sprangen wieder auf, dieses Mal mit Kamera im Gepäck. Schon lustig, dass man hier zu jedem Nachbarn über Schotterpisten, unter Öffnen und Schließen mehrerer Kuhzäune auf dem Weg, fahren musste! Vor einer Weide voller dreimonatiger Kälber machten wir Halt, kletterten über das Tor, holten aus einer Hütte zwei Futtersäcke, die uns zugleich als Sitze auf der Ladefläche dienten und fuhren weiter. Wieder durchquerten wir Weiden, fuhren über tollste Hügel bis zu einer anderen Anhöhe. Vivian nahm seinen Cowboyhut vom Kopf, benutze diesen um die Stromzaunleitungen herunter zu drücken, sodass wir gefahrlos darüber steigen konnten. Guter Trick, merken! Wir liefen neben einer uns streng beobachtenden Kuhherde die Wiese hinauf bis wir an einem Abhang standen. Es bot sich ein enormer Ausblick über die umliegenden bewaldeten Bergketten, die vor uns liegenden Täler samt Weiden und Flüssen unter blauem Himmel mit einzelnen weißen Wolken. Diese weiten, weiten Sichten waren einfach unglaublich, kennt man von Deutschland nicht in dieser Form! Man sieht ganze Wolkenschatten über unendliche Landschaften ziehen und könnte einfach stundenlang stehen und schauen. Kaum zu glauben, dass uns noch immer jedermann erzählt, die Südinsel wäre noch atemberaubender! Vivian erklärte uns nebenher viel über die Pflanzen- und Tierwelt, beispielsweise, dass es vor den ersten Siedlern in Neuseeland ausschließlich Vögel gegeben haben dürfte. Alle anderen, heute hier verbreiteten Tiere, darunter insbesondere die Opossums als Plage, wurden eingeschleppt und waren unter anderem der Grund für das Aussterben einiger Vogelarten. Irgendwann gingen wir zurück zum PickUp und machten uns auf den Rückweg, wobei kurz noch Halt bei einem anderen Nachbarn gemacht wurde um die drei Eimer Eierschalen aufzuladen. Alles sehr nette Farmersnachbarn, die sich immer freuten, dass wir zwei zum Wwoofen bei Vivian waren. Irgendwie war es schon toll, hier ein solches Farmerleben für einige Tage zu teilen, Einblicke zu bekommen, die nicht jedem im Leben zugänglich werden und den Unterschied zu unserer Lebensweise zu erfahren. Und obwohl wir unsere vier Arbeitsstunden am heutigen Tag schon locker absolviert hatten, wollten wir Vivian und Susan noch beim Einpflanzen der verschiedenen Bohnensorten helfen. Hat auch nur eine Stunde gedauert. Danach haben wir uns nochmals kurz um Joys neues Innenleben gekümmert, von Vivian ein paar zusätzliche Bettbretter bekommen, haben geduscht und uns dann in Richtung Küche bewegt, wo unsere beiden Gasteltern/-geber bereits die Vorbereitungen für das Abendessen trafen. Wir halfen mit, ernteten im Garten frische Artischocken, rieben Käse, räumten Geschirr auf, bekamen ein-zwei Gläser des laut Vivian überhaupt besten Sauvignon Blancs (meist gekaufte neuseeländische Weißweinsorte). Mit Susi ließ sich sehr gut reden, sie war interessiert und erzählte auch viel. Mich interessierte natürlich das neuseeländische Essen und Kochen. Außerdem wollten wir mehr wissen über ihre Musik, legten endlich eine ihrer CDs als Begleitung ein. Ihre Folk-Songs waren schön anzuhören, tolle Stimme! Gegen halb Acht war der erste Teil des Abendmahls bereit für uns: frisch gegarte Artischocken, die noch vor einer Stunde auf den menschengroßen Mutterpflanzen saßen, dazu heiße Knobi-Butter. Susi offenbarte uns die geheime Welt des Artischocken-Genusses und so saßen wir beisammen, brachen Blatt für Blatt ab, schabten das Fruchtfleisch mit den oberen Schneidezähnen herunter und warfen den harten Blattüberrest beiseite. So aß man frische Artischocken, die absolut nicht vergleichbar mit den uns bekannten, in Öl eingelegten Artischocken aus der Dose oder von der Pizza waren! Sogar Wolfi war ziemlich begeistert! Und das weiche, innere Artischockenherz, das man sich letztlich mühsam erarbeitet hatte, konnte dann im Ganzen gegessen werden! Hmmm! Teil Zwei war nun auch bereit: Black-Beans-Chili, mit und ohne Hackfleisch, dazu Kartoffeln und Cornbread (amerikanischer Maiskuchen, ganz frisch aus dem Ofen). Das war ein richtig, richtig gutes Essen, bei dem selbst Wolfi seit Ankunft hier endlich mal wieder wirklich satt wurde, wie er behauptet! Gab mittlerweile Rotwein und nachdem Vivian uns für die große Hilfe gedankt hatte, wollten Susan und Vivian von uns hören, wie wir denn aufgewachsen waren, wie das Leben bei uns Zuhause ablief, wohin wir schon gereist waren und so weiter. Wir unterhielten uns lange und gut, über alles mögliche und saßen noch bis eben mit Susan im Wohnzimmer, führten ihr unsere Schnäppchen-Gitarre vor, schlugen Orte Deutschlands auf der Karte sowie Rezepte in Kochbüchern nach und beobachteten ihre drei Laibe Graubrot beim Gehen, die nun gerade ihre letzten zehn Minuten im Ofen verbrachten (dieses mal mehr Salz dran und besser aufgegangen). Sie zeigte sich interessiert an meinen Brotback-Experimenten mit selbst hergestelltem Malz sowie eigenem gezüchteten Sauerteig (zum Glück war sie nie in den Genuss einer Kostprobe der letzten, missglückten Brote gekommen ;-) ). Nun liegen wir im Bett, freuen uns, dass wir morgen zum Sonntag und zugleich ersten Advent ein Stündchen später mit dem Mulch beginnen brauchen! Advent wird hier nicht gefeiert, kein Adventskranz weit und breit, nicht mal ein kleines Kerzchen, kein nachmittagliches Teetrinken mit feinem Geruch nach Orangenschalen, Zimt und Plätzchen, während es draußen schon dunkelt und kalt ist… Dieses Jahr werden wir den ersten Advent in Sommersonne in einem Paradiesgarten mit tausenden Blütendüften, haufenweise Mulch, interessanten Opossumfallen und zwei uns allmählich nicht mehr ganz so fremden Menschen verbringen! Statt kalter, sternenklarer Adventsnacht genießen wir gleich das Einschlafen bei wildem Bullenbrüllen (von Vivian real imitiert), hunderten Motten im Zimmer sowie interessanten Huhu-Bugs unter der Bettdecke – Adventswochenende auf neuseeländisch!

Sonntag:

Zum heutigen Sonntag begaben wir uns nach einem guten Frühstück in Susans Beerengehege. Zwischen Erd-, Him-, Brom-, Johannis-, Stachel-, Blaubeeren sowie Weinreben hatten wir hier die Aufgabe, in jedem noch so kleinen Winkelchen sämtliches Unkraut zu zupfen! Wann steht man schon mal am Advent zwischen Erdbeerpflanzen mit dicken, roten Früchten dran?! Auch Susi wirbelte mit uns in dem Beeren-Kräuter-Käfig umher, erzählte dies und das, wobei uns folgender Satz, den sie über Vivian sagte, am besten gefiel: „He’s a lazy man, but in a busy way!“ (Er ist ein fauler Mann, aber in beschäftigter Weise!) Gut, oder? :-D Auch Nachbar Paul schaute mal kurz vorbei, scherzte ein wenig und lud uns ein, vorbei zu kommen, um seine Tiere anzuschauen. Als wir nach zwei Stunden das Unkraut besiegt hatten, lud Vivian uns erneut auf einen Ausflug ein. Wir gingen hinüber auf Pauls Hof, trieben zwei Schäfchen von einer auf eine andere Weide und von dieser über eine Verladevorrichtung auf den Anhänger von Pauls altem Landrover. Dazu sprangen wir über Holzzäune, öffneten und schlossen Gatter, trieben die zwei Schafe, fühlten uns fast wie echte Cowboys! Hinter Vivian und Paul nahmen wir schließlich in dem interessanten Offroad-Gefährt Platz und auf ging es! Wir holperten in rasender Geschwindigkeit über Schotter entlang Abhängen mit unendlichen Blicken, die Schafe tapfer hinter uns, immer mal durcheinander gewürfelt auf dem umgitterten Anhänger. Wir haben die beiden Tiere kaum aus den Augen lassen können, sahen ganz hübsch aus, die Schnauzen weich, lächelnde Mäuler und wie sie da so auf ihrem Hänger hinter uns durch den Staub geschleudert wurden! Putzig! Nach einigen Kilometern erreichten wir eine Farm irgendwo im Nirgendwo und luden die beiden ab. Weiter ging unsere Fahrt bis wir unverhofft auf einem idyllischen Platz mit Picknickbank stoppten. Paul und Vivian hatten bereits zuvor extra für uns die aufregende Landschaftsroute eingeschlagen und nun noch einen kleinen Touri-Tripp geplant. Wir liefen einen kleinen Weg bergauf bis wir am Lookout-Point ankamen. Hier standen wir lange, genossen den Ausblick über das hundert Kilometer weite Land, wieder die Berge am Horizont, vor denen sich viele Weidehügel, Weidewiesen, Felder, Flusstäler und Wälder sowie ein kleines Weingut ausbreiteten, das alles im 180°-Halbrundumblick. Vivian bestand darauf, ein Foto von Wolfi und mir vor dieser Kulisse aufzunehmen, auch wenn er nicht allzu vertraut mit der Digitalkameratechnik wirkte. Ein wirklich schöner, kleiner Ausflug! Wir sprangen darauf noch einmal ins Auto, holperten viele Kilometer weiter, mit kleinen Fotostopps für uns an einer Weide mit Wildtieren sowie einer mit schottischen Ochsen (Büffeln? Rindern!). Wir kamen nun auf einer Milchfarm an, wo uns der 28jährige Milchbauer Ruben sogleich begrüßte, welchen ich letztens schon einmal an der Strippe hatte als Vivian und Susi nicht Zuhause waren! Schon interessant, einmal den Menschen sowie dessen Kühe kennen zu lernen, deren Milch man trinkt! Die konnten alle gar nicht glauben, dass wir uns Zuhause von H-Milch ernähren! Halbe Welt weit weg, obwohl es so etwas sicher auch in Deutschlands ländlichen Gebieten gibt! Wir luden jetzt zwei verängstigte, dreimonatige Kälber mit großen, braunen Kulleraugen auf den Anhänger und Vivian füllte auch gleich noch zwei Kanister mit ganz frischer Kuhmilch auf. Diese wurde unbehandelt in einem riesigen Reservoirtank gesammelt und dort ohne weitere Zusätze gekühlt. An einem wasserhahn-ähnlichen Teil konnte man daraus abfüllen. Vivian musste diese Milch nicht bezahlen, er würde dafür Ruben mal einen Gefallen tun. Ebenso wurde in dem Haushalt kaum Fleisch gekauft, sondern mit anderen Farmern dagegen getauscht – bargeldlos und das ohne Visa! Paul fragte uns aus, woher wie genau kamen, wie es denn mit dem Ost-West-Ding in Deutschland aussähe und ob wir davon damals viel mitbekommen hatten. Auch er war, wie Susi und Vivian schon, sehr erstaunt, welche Urlaubsziele wir bereits besucht hatten! Er selbst hatte Neuseeland noch nie verlassen, würde es sicher gern mal tun! Nie war uns bisher so bewusst, welche Reisemöglichkeiten uns heutzutage für wenig Geld offen stehen – allein durch die Lage mitten in Europa, viele, viele verschiedene Nachbarländer direkt drumherum! So einige Neuseeländer, insbesondere vollbeschäftigte Farmersmenschen wie Paul, haben oft keine Möglichkeit in ihrem Leben, so viele unterschiedliche Reisen für wenige Dollars zu unternehmen! Neuseeland isolierte zum Einen, schien aber in den Bürgern auch zugleich mehr Stolz auf das und viel Mühe um das eigene Land hervorzurufen! Zumindest wirkte das auf uns bis jetzt so! Wir verließen die Milchfarm mit den zwei Kälbchen im Gepäck und erreichten nach etwa zwanzigminütiger Fahrt mit kurzem Beobachtungsstopp bei einem sonntaglichen Tontaubenschießen Pauls Hof. Dort luden wir die Kälber ab, lernten Pauls Frau (die gab den Kälbern aufgrund deren Farbe sofort die Namen: Latte und Moccha), Ziege sowie Hausschwein kennen! Na so ein lustiges Schwein hatten wir noch nie gesehen! Mit hungrigen Mägen kamen wir kurz darauf bei Susan an, machten uns ein paar Brote zum Mittag und starteten noch einmal auf ein paar Mulch-Schubkarren in den Garten. Bis auf sechs haben wir alle Obstbäumchen nun ummulcht, werden damit also morgen früh fertig und dürfen dann in Susis unkrautfreiem Beeren-Kräuter-Käfig weiter mulchen. Nach kurzer Dusche begaben wir uns unter die anderen. Auch Luke und Cathy waren mittlerweile aus Wellington zurück gekehrt. Ganz allmählich begannen die Essensvorbereitungen. Es sollte noch einmal das Chili geben, von dem so viel übrig war. Wolfi briet wie gestern schon das Hackfleisch (Mince – so heißt das auf Englisch!) und wirbelte mit Susi in der Küche herum, während ich bloggen durfte. Gegen Sieben fanden wir vier (Cathy und Luke hatten schon gegessen) uns zusammen am Tisch ein. Lecker war das, mit viel grünem Spargel in brauner Butter. Seit Susi einmal in Deutschland war, ist sie spargelabhängig, weswegen der nun auch hier im Garten wachsen musste. Allerdings gibt es hier nur grünen und kochen die ihn auch viel kürzer als wir, essen ihn manchmal sogar fast roh! Spargel in der Weihnachtszeit, gut was?! Wolfi und ich erledigten den großen, großen Abwasch, spielten kurz mit unserem Ball in der Abendsonne, bekamen von Susan einen kleinen Igel sowie einen riesigen, handgroßen, australischen Schmetterling gezeigt, den Vivian brachte. Normalerweise hielt dieser sich auf Eukalyptusbäumen auf, hatte sich hier aber in einem Pflaumenbäumchen verirrt. Heute erwischten wir auch noch den Sonnenuntergang. Vom Koppelzaun aus wurde der Feuerball hinter einer endlosen Weide vom Westhorizont verschluckt während zwei Kühe direkt vor uns ihre Kräfte maßen. Bei dieser klaren Sicht konnten wir sogar die weit entfernte Westküste mit Kapiti-Island erkennen! Punkt 20.29 Uhr war die Sonne komplett verschwunden, perfekt abgestimmt auf die 20.30 Uhr beginnende PrimeTime! Mit Susan und Vivian sahen wir uns einen Doku-Film über ein berühmtes, neuseeländisches Zwillingspaar, die Topp Twins, an, welche Country-Musik machten. Brachte richtiges Kiwi-Flair rüber, Farmersleben, Cowboy-Feeling. Gern würden auch wir mal solch eine A and P Show, solch ein Country-Farmer-Festival, besuchen! Jetzt ist’s Bettzeit! War heute ein ungewohnter, aber schöner Adventstag (leider können wir die Ausflugsroute von heute nicht in die Karte zeichnen, da es kaum Wege oder Orientierungspunkte gab). Wir fühlen uns mittlerweile sehr wohl hier bei Susan und Vivian, die auch uns zu mögen scheinen, denn Vivian bot uns heute an, ruhig länger zu bleiben und auf der Rückreise noch einmal vorbeizuschauen. Wolfi hatte jedoch schon vor zwei Tagen bemerkt, dass wir einfach zu viel anorganischen Müll hatten, der uns peinlich war, sodass wir so einige Abfälle heimlich in einem Beutel sammelten. Beutel fast voll, wie also länger bleiben? Muss sich wohl nach Verlassen ein großer Stadtmülleimer unserer Anorganik annehmen. ;-)

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Eine Antwort auf Advent, Advent, die Kälber brüllen!

  1. Renate sagt:

    Hi Cowgirl and -boy !
    Genau so habe ich mir das Leben in NZ fernab der Großstädte vorgestellt. Ist schon toll das zu erleben. Ich wünsche euch ganz viele schöne Stunden!!
    Renate

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