Nach Bergseewelten frühster Abflug ins Neue Jahr am Meer :-)

Dienstag:

Von den Überflutungen einiger Straßen und von reißend dreckig braunen Flüssen konnten wir uns am Dienstag Nachmittag noch selbst ein Bild machen. Wir hatten uns entschlossen die Anatoki Salmon Farm zu besuchen, verließen also die wirklich sehenswerte, belebte, quirlige Künstler-Hippie-Stadt Takaka, in der ich noch schnell einen tollen, schwarzen Sarong erwarb (voll praktisches Riesentuch zum Baden, Reinkuscheln, um den Hals tun… eben für alles!). Die Salmon Farm ist eine große Lachs-Zuchtanlage eines deutschen Ehepaares, in der Besucher ihren eigenen Lachs fangen dürfen, welcher dann vor ihren Augen auch gleich zerlegt, heiß geräuchert und essensfertig angerichtet wird. Für Touristen als auch Neuseeländer ein großer Spaß! Auf dem Weg dorthin durchfuhren wir einen Fluss, wo einen Tag zuvor noch normale Straße war. Wahnsinn! Das Wasser spritzte Meter hoch! Wir bangten schon um die Lachse… Könnten ja auch weggespült worden sein… Waren sie aber nicht! In einem merkwürdigen Wechsel aus purer Sonne und blauem Himmel mit trotzdem Regen versuchte Wolfi sich ein paar Male im Angeln. Dann schauten wir lieber den anderen Familien dabei zu, denn was sollten wir dann auch mit einem 2kg-Lachs für 22 Dollar anfangen – zumal Wolfi keinen Fisch isst?! Haben gemütlich Kaffee getrunken, dazu eine Lachskrokette aus fremdgefangenem Lachs probiert und Menschen, Tui-Vögeln, Schafen, Rehwild und Wildschweinen zugeschaut. Am interessantesten waren jedoch die kleinen Lachse, die in einem künstlichen Flussstrom unerbitterlich versuchten, eine Mauer hinaufzuspringen! Sowas hatten wir noch nicht gesehen! Sehr lustig, richtig hoch hüpfende Fische, die einfach nicht aufgaben! Nach diesem Erlebnis wanden wir uns durch die Berge zurück bis nach Motueka, hielten zwischendurch mehrfach um die enormen Aussichten zu genießen. In Motueka kauften wir ein und fuhren sogleich auf unseren Stammparkplatz am Meer, auf welchem sich bereits so einige Vans tümmelten. Ich nahm in der Abendsonne ein kleines Bad im Betonbasin, das trotz Ebbe mit Meerwasser gefüllt war, und wer lag da schon…? Der David! Während wir uns kurz unterhielten, bissen mich Minikrebse und ich flüchtete schnell aus dem Wasser. Wolfi und ich machten uns ein tolles Abendbrot, quatschten noch ein wenig mit David. Wir fuhren noch einmal in die Stadt um eine Gasflasche mit Kochaufsatz anzuschauen, auf die Wolfi in einer Such&Find-Anzeige aufmerksam geworden war. Die Gasflasche hatten wir ja eigentlich selbst schon, waren seitdem auf der Suche nach einem günstigen Kochaufsatz! Und nun fanden wir beides zusammen für bloß 30 Dollar und kauften dem Mann die Ware glücklich ab. Müssen halt eine der Gasflaschen weiterverkaufen… Na, mal schauen! Am späteren Abend saßen wir dann noch bis Zwölf mit David und Daniel sowie vielen, vielen hauptsächlich künstlerisch begabten Franzosen beisammen. Wolfi spielte mit einem Engländer Gitarre, ich rief erst Thomas und dann noch die liebe Verwandtschaft an. War ein schöner Abend!

Mittwoch:

Am Mittwoch begaben wir uns gegen Neun aus dem Bett. Tolles Wetter wartete bereits. Wir kochten uns auf dem neuen Kocher Kaffee und brieten Rührei, kauften noch einmal ein paar Kleinigkeiten, besuchten die Bibliothek zwecks Internet und gegen Mittag ging es in Richtung des nächsten Spontan-Zieles: Nelson Lakes, etwa 90km in Richtung Landesmitte zwischen den Ausläufern der Southern Alps Höhenzüge. Nach kurzem Picknickstopp am Highwayrand zwischen Nadelwald und hohen Bergen erreichten wir bald den bayrisch-alpin wirkenden Ort Saint Arnaud am ersten der beiden Seen, dem Lake Rotoiti. Als wir den großen See inmitten der umgebenden Berge entdeckten, ging uns das Herz auf. Eine Tinktur aus Badelust und Staunen salbte unsere Seelen. (Oh Gott! Das musste ich so schreiben, weil Wolfi sich das Wort „Tinktur“ im Blog gewünscht hat… :-/). Viele Urlauber befanden sich bereits an den Ufern um den zentralen Steg, denen man die starken Regenfälle auch sofort ansah, da große Teiles des eigentlichen Parkplatzes nun mit zum See gehörten. Wir sprangen in die Badesachen und liefen auf den Steg. Dort wimmelte es von dicken, fetten, grauen Aalen! Wir trauten unseren Augen nicht! Solch fette Viecher… die schwammen da einfach so!!! Ich fragte eine badende Frau, ob die Tierchen einen im Wasser auch in Ruhe ließen… Einfach eine ruckartige Bewegung, dann schwimmen sie schon davon… Uah, und hops waren wir doch drinnen! Das Wasser kalt! Wir schwammen ein kleines Ründchen ohne Aalkontakt, ließen uns in der Sonne trocknen und schlüpften schnell wieder in die Klamotten, denn die Sandflies waren hier in Massen vertreten und scheinbar sehr bissfreudig! Irgendwann fuhren wir dann weiter, stets entlang des Buller Rivers in Richtung des zweiten Sees. Es war landschaftlich so herrlich, dass wir wieder gezwungen waren, mehrfach zum Fotografieren anzuhalten: Gebirgslandschaften, Nadelwälder, Wiesen, der reißende Buller River mit seinen vielen Armen im Tal. An einer Weggabelung fanden wir unseren Schlafplatz, würden dann erst am nächsten Morgen direkt zum Lake Rotoroa aufbrechen. Wir parkten auf einer Wiese an einem kleinen Flüsschen. Es standen schon einige andere Camper herum. Die Hochsaison und Feiertage machten sich immer stärker bemerkbar! Ich lief einen kleinen Rundweg auf den Spuren einer alten Eisenbahnlinie, die jedoch nie fertig gestellt wurde, mit Passage eines ca. 80m langen, stockdunklen, tropfenden Tunnels. Dieser bereitete mir ehrlich gesagt schon ziemlich unangenehme Gefühle… So ganz allein ins Schwarz, langsam verhallten sämtliche Geräusche von außerhalb. Beim ersten Mal bin ich nach wenigen Schritten leicht panisch umgekehrt… Beim zweiten Mal ging es dann doch mutig hindurch, Licht wieder da, Parkplatz bald erreicht. Wir bauten unsere zwei Kocher auf und machten uns seit Langem mal wieder richtige Nudeln, die lange kochen müssen, mit gebratenen Frankfurtern, weißer und roter Sauce und Käse. Hmmmm! Fast perfekt wären da nicht diese kleinen Ungeheuer überall plötzlich aufgetaucht! Die Sandflies krochen in den Abendstunden aus ihren Verstecken und rochen Menschenduft, unseren Menschenduft! Ganze schwarze Wolken umgaben uns, landeten im Essen, in Mund und Nase. Andere Camper schienen uns zu winken, doch war es in Wirklichkeit auch nur der Versuch die Tiere von ihren Gesichtern wegzuwedeln. Trotz dicker, langer Schutzkleidung schafften die Minimücken es irgendwie an die nackte Haut. Es verdarb einem schon irgendwie den Aufenthalt im Freien, von wegen friedlich dasitzen, den Abend genießen… Die meisten der anderen Camper verschwanden auch ziemlich schnell in ihren Vans und Wohnwagen. Aber wo sollten wir hin? Um halb Acht schon ins Bett zu gehen, war unvorstellbar und gemütlich sitzen konnte man in Joy nicht wirklich. Irgendwann griff auch ich zu Wolfis Gift und schmierte mich mit der harten Insektenabwehrcreme ein. Bewirkte etwas Besserung, aber wirklich nur etwas. Erst als es endlich richtig dunkel war, verkrochen sich die meisten Sandflies wieder! Das waren schreckliche Dämmerungsstunden! Angeblich würde das an der Westküste um Einiges schlimmer werden! :-( Wir lernten auf der Parkbank erst zwei Sachsen und einen Berliner (sind aber dann vor Sandflies in ihre Gemächer geflohen) und später noch zwei andere deutsche Jungs kennen, mit denen Wolfi noch etwas saß während ich schon im Bett lag. Die Nacht war nicht allzu toll, konnten nicht gut schlafen, dafür war der nächtliche Sternenhimmel einfach nur beeindruckend! So viele Sterne direkt aus meinem Seitenfenster hatte ich noch nie gesehen! Der ganze Himmel schien nur aus Sternen zu bestehen… Kalte, klare, stille Sternennacht und sogar eins, zwei, drei Sternschnuppen… Irgendwann kam doch der Schlaf…

Donnerstag:

Eigentlich wollten wir Lake Rotoroa im Morgengrauen besuchen, auf den berühmten Steg laufen und das typische, bekannte Foto aufnehmen, welches auf jedem Neuseeland-Kalender zu finden ist, auf welchem aus den Bergen hinter einem großen stillen See der weiße Dunst aufsteigt… Das scheiterte jedoch aus zwei Gründen: Erst einmal wachten wir viel zu spät auf, sodass wir erst um Zehn am See ankamen… Adieu, Morgendunst! Zum Zweiten fanden wir keinen Steg… Naja, irgendwann entdeckten wir das, was die Überflutungen vom Steg noch erahnen ließen… Der war so gut wie abgesoffen!!! Nicht einmal aus idyllischem Steg-Foto ohne Morgendunst wurde was! Doch hatte Wolfi ganz recht: Die wenigsten Besucher sehen den Steg überflutet! Jeder Tourist wird ein typisches Foto bekommen, aber so eins wie wir nicht! Also fotografierten wir natürlich trotzdem fleißig, sahen nebenbei interessiert zu wie eine Kayakfahrerin direkt auf der Wiese ins Kayak stieg und lospaddeln konnte, wie ein Mädchen nach Durchwaten des Wiesen-Hochwassers auf der Lehne einer Bank Platz nahm und zugleich fast auf Wasserhöhe saß… Hatte auch was! Wir bauten Tisch und Stühle auf, machten uns Frühstück mit Blick auf die Überschwemmung und den trotzdem atemberaubenden See mit seinen Bergen drumherum. Tja, auch unsere Kumpels waren nicht weit, verdarben uns mit ihrem Schwirren und Stechen das Frühstück, sodass wir den Abwasch gar nicht erst versuchten, sondern alles irgendwie ins Auto warfen und wieder davon brausten! Hilfe! An einer Brücke stießen wir auf zwei sich merkwürdig verhaltende Leute, die wir schnell und richtig als Geocacher entlarvten! Dachten schon, wir können den Cache gleich mal mit loggen, doch blieb deren Suche erfolglos. Lustig, nur Geocacher haben den Blick für andere Cacher! Das waren die ersten neuseeländischen Cacher, die wir hier trafen! :-) Nach weiteren 30km erreichten wir das Städtchen Murchison, fuhren nach kurzem I-Site-Besuch aber gleich weiter um Neuseelands längste Hängebrücke anzuschauen. Gegen fünf Dollar Gebühr durften wir diese im Rudel mit vielen anderen Touristen passieren, liefen auch den kleinen Rundweg dahinter ab, der an einer alten Erdbebenlinie entlang führte und momentan durch die starken Regenfälle an zwei Stellen einfach nur noch aus 20cm hohem Schlamm bestand. Dieser führte bei dem Kind vor uns zu Schuhverlust und Geschrei, welchem sich das Geschwisterkind auch gleich noch anschloss. Wolfi hatte es in seinen Flipflops ebenfalls nicht ganz leicht, hielt sich aber tapfer und weinte nicht. Gab da noch ein ganz kleines Goldgräber-Schauhüttchen und schon ging es zurück, gequetscht über die längste Hängebrücke Neuseelands. Die Nelson Lakes Gegend war früher übrigens wirklich heiß begehrt unter Goldgräbern und auch Erdbeben geschahen hier (wie überhaupt in ganz Neuseeland) schon öfter! Dann ging’s relativ unbeeindruckt von der Brücke und dem Rudel-Tourismus wieder zurück nach Murchison. Keine Besuchsempfehlung für diese Brücke! Uns war es auch irgendwie einfach alles zu heiß, die Sonne brannte, wir saßen herum, beobachteten ankommende Kiwi-Experience-Busse mit Ladungen voller Jugendlicher, die schnell heraus sprangen um ein Eis zu essen und nach kurzer Pause wieder hinein sprangen und weiter kutschiert wurden… Zum Glück hatten wir unsere Joy, dachten wir da nur! Dusche, Einkauf und unentschlossenes Weiterfahren mit Fotostopps und sich langsam bessernder Stimmung. Ja, wir würden noch einmal zurück an den ersten See und ich dort einen Berg besteigen… nachmittags gegen Vier. Wir entdeckten das wunderschöne, zweite Ufer des Lake Rotoiti, dessen nicht überfluteter Steg nun als Fotomotiv-Ersatz dienen musste und dies auch zu unserer Zufriedenstellung tat! Merkt ja keiner, welcher See da nun wirklich drauf ist… Einfach nur wunderschön!!! Und so verlassen! Wow! Zum Startpunkt meiner 3h-Bergtour auf den 1450m-Berg Mt. Robert fuhren wir einige Meter höher auf einen schattigen Waldparkplatz, in welchem Wolfi am Laptop arbeitend warten wollte, während ich schnell hinauf und wieder hinab kletterte. Am Schild standen jedoch plötzlich 5h… Na, das würde wohl nix mit Gipfel, wenn ich vor Dunkelheit wieder zurück sein wollte. Erst ging es durch einen Wald, dann entlang sich scharf schlängelnder Serpentinen am begrasten Berghang mit praller Sonne steil bergauf, höher und höher, der See unter mir immer kleiner, immer weitere Blicke über die Landschaft… Die südlichen Alpen reckten sich da auch schon in weiter Entfernung! Erstaunlich! Und ganz allein, kein anderer Wanderer unterwegs! Irgendwann wurde mir das deshalb etwas mulmig… Selbst die spärlichen Wolken schienen nun schon auf meiner Höhe! Hui! War wirklich ganz schön hoch!!! Die Serpentinen wechselten von Berghangwiesen in einen dunklen Wald mit gruselig bemosten Riesenbäumen. Erosionspuren waren zu sehen, ebenso viele umgestürzte und entwurzelte Bäume… Und ui, ging es da einfach tief hinab… und ui, was wenn ein Sturm käme – jetzt, einfach so?! Hui, noch ein kleines Stückchen, naja… um die Kurve auch noch… Irgendwann war es (innerlich auch zum Glück) um Sechs! Keine Ahnung, wie weit der Gipfel noch war, aber sehr viel höher schien es nicht mehr zu gehen. Waren vielleicht 1300m. Da kehrte ich um. Wolfi rief zum selben Zeitpunkt an und berichtete, dass viele andere Wanderer bereits wieder auf dem Parkplatz eintrafen. Also sprang ich hinab, war froh als der See wieder größer wurde, konzentrierte mich sehr, auf dem Schotter nicht wegzurutschen, denn teils ging es direkt daneben einfach nur hinab – hunderte Meter hinab. Während das Bergauf zuerst, wenn man noch nicht die richtige Geschwindigkeit hatte und zwischen zu schnell und zu langsam oder Stehen wechselte, ziemlich anstrengend war, man dann aber hinein kam und einfach weiterlaufen konnte, ging das Bergab auf Dauer in die Beine. Die zitterten ab der Hälfte und wollten plötzlich doch lieber wieder mal ein Stück bergauf gehen… Vom dunklen Gruselwald zurück auf die nicht mehr ganz so sonnige Wiesenserpentinen, schnell ein paar Blumenfotos und irgendwann endlich zurück in den grünen Wald vom Anfang. Dort lag Wolfi mit dem Laptop auf dem Bett. Schön war das trotzdem auf dem hohen Berg! Eben nur ungewohnt fürs erste Mal! Wir riefen Mama an, hörten wieder Berichte von noch mehr Schnee. Schneemann wird nun herausgenommen! Möge es aufhören mit dem Schnee bei euch! ;-) Zur Abkühlung und um den Bergschweiß abzuspülen, sprang ich unter den letzten Strahlen der Abendsonne in das kalte, klare Wasser am verlassenen Ufer des Sees. Wolfi entdeckte unterdessen auch hier fette Aale am Steg und verlor fast einen Finger als er sie anlockte… Ziemlich erschrocken kam er vom Steg zurück… :-D Wir kochten uns ein feines Abendbrot, sahen zu wie das Sonnenlicht an den Bergen dem Schatten immer mehr Platz machte und seine Farbe von Warmgelb in Orangerot wechselte bis schließlich der letzte Gipfel auch nur noch sein natürliches Grau zeigte. Zwei deutsche Jungs, die kurz am See vorbeischauten, gesellten sich begeistert zu uns und den Aalen und natürlich auch so einige Sandflies, allerdings nicht so schlimm wie am Abend zuvor und am Morgen! Wir entschieden, dass wir anschießend noch bis Nelson fahren würden. Wir würden dort Silvester verbringen, denn irgendwie schien ganz Neuseeland dort Silvester zu verbringen. Auf der Fahrt erfuhren wir von Jelle, dass ausgerechnet sie nicht dort sein würde. Schade, aber Daniel und David und die beiden Kayak-Mädchen und die Aal-Typen von eben sind alle dort. Wird sich schon was finden lassen… Gegen Elf erreichten wir einen Vorort Nelsons, wo wir uns an einem Weiher auf einer Wiese am Fluss in Dunkelheit unter einem klaren Himmelszelt mit wieder vielen, vielen tausenden Sternen zur Nachtruhe begaben. Von der Alpenwelt zurück ans Meer, von Sandfly-Plage-Zone zurück in Sandfly-freie Zone – so schnell ging das hier, nur 100km oder eineinhalb Stunden Fahrt dazwischen!

Freitag, Silvester:

Um Acht waren wir schon wach, die Sonne schien ins Auto. Gegen Fünf oder Sechs hatte ich schon einmal die Augen auf und fotografierte kurz das Morgenrot. Wir frühstückten, kauften in einem Pak’nSave (endlich mal wieder!) für Silvester ein, kauften uns Tickets für ein Topp Twins Konzert in Christchurch, nahmen in Nelson eine Dusche, Wolfi wusch zugleich seine Klamotten nebenan und nun sitzen wir im McDonalds – noch etwas planlos, aber haben bereits Kontakt zu Daniel und David, die eben auch irgendwo in Nelson gelandet sind. Silvester…! Und wir haben das zwölf Stunden vor euch…! Als erste auf der Welt erleben wir den Beginn des Jahres 2011! :-P Nun liegt also ein günstiger Sparkling Pinot Gris aus Gisborne im Autokühlschränkchen, wartet hoffentlich noch gekühlt auf den Anstoß… Sekt scheint es hier nicht direkt zu geben! Also auch kein Korkenknallen, denn unsere Weinflasche hat einen Schraubverschluss, glaub ich. :-) Macht nix! Sind selbst gespannt, was wir heute so tun hier! Ihr werdet lesen… ;-) Im Übrigen ist untergegangen, dass es seit einigen Tagen etwa 140 neue Fotos unter den letzten Artikeln („Sommerweihnachtstraum und Golden Bay“ und „Tolles, vorzeitiges Weihnachtsgeschenk“) gibt. Schaut da noch einmal hinein, haben stundenlang hochgeladen! ;-)

Wir wünschen euch nun einen guten Rutsch in das Neue Jahr! Möge 2011 so beginnen, wie ihr es euch vorstellt! Gesundheit, Zufriedenheit, Glück, Mut, unvergessliche Momente und tolle Erlebnisse mögen euch begleiten und überraschen!

Wir sind dankbar für diese Reise – unser Erlebnis – vielleicht das größte unseres Lebens! Wir haben schon so Vieles hier gesehen, erlebt und hoffentlich für immer in uns mitgenommen! Wir haben erfahren, wie groß und doch zugleich klein die Welt sein kann, was sie einem außerhalb des Alltags bieten kann und dass man dies auch ab und an einfach so annehmen sollte! Den Blick einfach mal von Bekanntem abwenden um danach wieder besser und klarer zu sehen… Wir wissen nun, dass man über sich hinaus wachsen kann, dass man sich an Dinge wagen und diese schaffen kann trotz anfänglicher Zweifel und Bedenken! Klar wird es immer tausende gute Gründe gegen etwas geben… so manch ein Vorhaben wird vielleicht nie passen, aber machen oder zumindest versuchen sollte man es trotzdem, denn irgendwann kommt vielleicht der Moment, an dem es nicht mehr geht und man sich schwarz ärgert, dass man es nicht zumindest versucht hat! Und meist ist es ja auch gar nicht so schwierig, wie es zuvor scheint!

(Wolfi weiß nicht, dass diese letzten Zeilen hier unter dem Blog steht, denn er hätte es mich sonst direkt und empört wieder entfernen lassen. Er würde, selbst wenn er vielleicht genauso denkt, so etwas niemals schreiben. Ich schon. Pssst… ;-) )

Ach ja… Vorsätze! Wir beide: nur über wirklich wichtige Dinge streiten; Tini: 1.) ausführlichere Artikel, 2.) Eis, Süßes, Deftiges, Teigwaren, überhaupt alles Essen reduzieren oder nur noch trinken (naja, wär zumindest langsam gut für Bauch, Hintern und so, todtraurig für Zunge, Gaumen und halb/halb für Kopf… und bei den traumhaften Eissorten hier auch gar nicht durchführbar) oder Extremsport mit 3000m-Bergen täglich oder bald neue Sachen kaufen, wo wir auch schon bei Wolfi wären…; Wolfi: 1.) mehr Geld ausgeben, 2.) knappere Artikel und nicht so oft… Alles nicht so ganz ernst gemeint… ;-)

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3 Antworten auf Nach Bergseewelten frühster Abflug ins Neue Jahr am Meer :-)

  1. Birgit sagt:

    Augenmerk auf die Sendezeit plus Zeitumstellung !

    EIN WUNDERSCHÖNES 2 0 1 1 EUCH BEIDEN !!!!

    Endlich beginnt das Jahr,welches Sehnsucht und Neid beenden wird !!!

  2. Katja sagt:

    happy new year ihr beiden! ich bin leider mit lesen so langsam, dass ich noch nicht mal bei euren weihnachtsfeierlichkeiten angekommen bin… aber ich wünsche euch im “voraus” schon mal ein tolles, neues jahr!
    viele grüße,
    katja!

  3. Renate sagt:

    Liebe Tini, lieber Wolfi !Alles erdenklich Gute für das neue Jahr. Mögen Eure Wünsche in Erfüllung gehen – so viele als möglich !!!
    Während wir auf den Jahreswechsel warten habt ihr schon Silvester hinter Euch.Hoffentlich hattet Ihr eine schöne Feier. Ich denke gern an unseren Jahreswechsel 1996/97 in NZ – die schönste Silvesterparty für uns überhaupt!
    Wenn ich mir ein Land aussuchen könnte in dem ich leben möchte – Kiwi-Land.
    Ihr seid beide noch so jung und die ganze Welt steht Euch noch offen. Nutzt die Möglichkeiten! Viele Grüße ! Renate und Bernd (retired)

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