Achteinhalb Stunden vor Arbeitsbeginn in Zentralotago :-)

Nachdem wir am Freitag bis tief in die Nacht im Lake Tekapo Village im Auto am Blog gesessen haben, sind wir nochmals an unseren Schlafplatz an der Westseite des Sees gefahren – wieder ein klarer Sternenhimmel mit ein oder zwei Schnuppen, die uns in den Schlaf begleiteten.

Am nächsten Morgen hingen graue Wolken über der Seelandschaft, weswegen der See nicht ganz so türkis-blau schimmerte, sondern von Nahem durch das Gesteinsmehl eher milchig blau wirkte. Hängt nämlich auch hauptsächlich vom Licht ab, welche Farbe ein Gletschersee hat. Nach Frühstück und Startklar-machen im Village setzten wir unsere Reise gegen Mittag fort. Durch die MacKenzie Plains ging es in Richtung Lake Pukaki und Mount Cook. Wir wählten eine Alternativroute zum Highway, fuhren entlang eines türkis-blauen Wasserkanals, hinter welchem sich weite, goldene Steppen, die entfernten Southern Alps mit ihren schneebedeckten Gipfeln und dem herausragenden Mount Cook sowie manchmal der den Bergen zu Füßen liegende Lake Pukaki zeigten. Spektakuläre Fahrtaussichten! Halt machten wir an der mit 677m über dem Meeresspiegel höchsten Lachszuchtstation Neuseelands, der Mount Cook Salmon Farm. Viele Lachszuchtbecken waren hier in den Kanal eingebracht, ein kleiner Fisch-Shop mit fangfrischer Ware stand am Wegesrand und einige wenige Camper, Angler sowie Besucher wuselten herum. Haben bloß kurz geschaut. Nach wenigen hundert Metern Weiterfahrt hielten wir nochmals aufgrund der unglaublichen See-Alpen-Aussichten. Eine faszinierende Ruhe lag über der unendlichen Weite der Landschaft! Wahnsinn! Noch ein weiterer Mount Cook Lookout Stopp direkt über dem Lake Pukaki folgte und endlich bogen wir ab nach Twizel, dem Ort, der uns endlich wieder Bargeld, Sprit und Lebensmittel ermöglichte! :-) Twizel ist ein ziemlich junges, kleines Örtchen, das erst um 1970 entstanden ist. Das winzige Zentrum wirkte sehr neu, sauber, ordentlich und wurde ständig von leiser Country-Radiomusik beschallt. Wenig los. Zwei kleine Mädels spielten ständig ein und dasselbe Lied auf ihren Ukulelen, sangen dazu und bekamen ab und an ein Münzchen. Noch paar Cafes, Restaurants und kleine Lädchen drumherum, mehr nicht. Als wir die Fahrt in Richtung Mount Cook fortsetzen wollten, gerieten wir in einen ziemlich heftigen Streit, der beinahe eine Trennung herbeigeführt hätte… Aus dem Mount Cook Besuch wurde vorerst nichts. Wir fuhren irgendwann vom Highwayrand die wenigen Kilometer zurück nach Twizel und überdachten die Situation, schwiegen meist. Die Atmosphäre besserte sich gegen Abend wieder etwas, die Trennungsabsichten waren nicht mehr allzu brennend. Wir aßen Abendbrot, tranken Wein und Bier (sowas hilft auch manchmal), spielten Gitarre, Flöte, lachten, telefonierten ein wenig nach Hause und gingen irgendwann zu Bett. Schon manchmal eine harte Probe als doch sehr unterschiedliche Geschwister auf so engem Raum zusammen zu leben und reisen. Die meisten Menschen, die wir hier so antreffen, staunen, wenn sie hören, dass wir kein Pärchen sind. Zeigen sich begeistert über uns als reisende Geschwister und fragen, ob das denn immer gut ginge und dass wir uns ja sehr mögen müssten. Ja, mit allem haben sie dabei auch recht! Ist wirklich ungewöhnlich, zu gleich oft schwierig, aber auch schön! Zumindest leben wir ja bis jetzt noch. :-)

Ganz klar war auch am Sonntagmorgen noch nicht wie es nun mit uns und der Reise weitergehen sollte. Es war außerdem ein lähmend heißer Tag – angeblich der heißeste des Jahres. Man konnte einfach überhaupt nichts mit sich und der Welt anfangen. Wir setzten uns in die kleine Wäscherei Twizels, luden alle Geräte an den Steckdosen, sortierten Fotos und Daten und wurden langsam vor lauter Hitze irre, blödelten bald wieder zusammen herum und fuhren schließlich um Fünf zusammen an einen nahe gelegenen See, welcher ebenfalls die tolle gletscherblaue Farbe hatte und zwischen Nadelwäldern herrlich idyllisch gelegen war. Nur wenige Leute befanden sich an dem kleinen Kiesstrand. Schnell sprangen wir in die angenehmen Fluten, die ewig nicht tief werden wollten. Diese Abkühlung war genau das Richtige, so angenehm, so friedliche Umgebung, sind selten schöner baden gewesen und nun verstanden wir uns auch endlich wieder gut. Wir fuhren anschließend zum Abendbrotessen zurück nach Twizel und entschieden am selben Abend auch trotz Schlechtwetter-Prognose noch zum Mount Cook zu fahren. Zusammen! Vielleicht würde ja am kommenden Tag das Wetter besser und der Berg sich zeigen. Nun waren wir einmal so nah dran, dass wir es doch wenigstens versuchen sollten. Wer weiß, ob wir noch einmal in diese Region kämen. Die 65km-Fahrt entlang des Westufers des Lake Pukaki war toll. Die sanften, goldenen Hügel gingen bald in richtig hohe, steile Alpenberge über, die irgendwann die 2000m und auch die 3000m knackten und weiße Gipfel trugen. Über 140 Zwei- und 19 Dreitausender gibt es in den Southern Alps, die sich plötzlich direkt um uns befanden, samt Gletschern und Gletscherflüssen, welche das Gesteinsmehl in den Lake Pukaki trugen! Wow, so hohe Berge! Doch leider bot sich absolut keine Weitsicht – kein einziger Blick auf den mit 3754m höchsten Berg Neuseelands, den Mount Cook oder Aoraki auf Maori, was so viel bedeutet wie Himmelskratzer. In der Ferne versperrten dicke, graue Wolken und langsam zunehmender Regen die Sicht. Hoffentlich würde das Wetter sich bis morgen bessern! Nirgends auf dem Weg auch nur ein kleines Örtchen, bloß Berge, See, Weiden, Regen, ganz selten ein anderes Campermobil. In der Dämmerung erreichten wir das Ende der Straße in die Berge, landeten im kleinen Alpendorf Mount Cook Village, das vor allem Hotels, Motels und Unterkünfte bot. Wir parkten hinter dem größten und zugleich einem der berühmtesten neuseeländischen Hotels, dem The Hermitage, und schlichen uns Schutz suchend vor der Nässe auch gleich mal ein bisschen dort ein. Wir fuhren mit dem Fahrstuhl in den obersten Stock, blickten über die verschleierten oder nicht sichtbaren Berge und die einbrechende Dunkelheit, beobachteten anschließend die Hotelgäste, deren Reisestil so anders war als der unsrige. Mensch, hatten die vornehme Abendgarderobe an, schlürften da genüsslich ihr Gläschen Wein ohne sich sorgen zu müssen auf dem Weg in ihre großen, weichen, frischen Bett nicht nass zu werden. So sah Luxus aus, den wir selbst schon ähnlich aus Urlauben kannten und dem man dieses Mal lustigerweise nicht angehörte. Wir mussten sogar Acht geben nicht vom Hotel-Staff entfernt zu werden, denn wir sahen nicht gerade aus wie die typischen Gäste dieses Megahotels. Keine Chance auf reiches Frühstücksbuffet von Porzellantellern! Nachdem wir uns irgendwann wieder ins Auto begeben hatten und im stärker werdenden Regen etwas umher geirrt waren, fuhren wir wieder zurück auf den Hotelparkplatz, der zu unserem Schlafplatz auserkoren wurde! Wenn schon nicht im, dann doch wenigstens vorm Hotel! :-D

Am Morgen des Montags klingelte uns der Wecker 07.30 Uhr aus dem Bett, ehe es das Hotelpersonal tat. Zu unserem Bedauern war der Regen noch stärker als am Abend, Wolfis Fahrersitz klitschnass, weil die Fahrerscheibe über Nacht nicht ganz geschlossen war! :-/ Aus einem Blick auf den Mount Cook sowie einer kleinen Wanderung am Fuße des Gletschers sollte nichts werden. Sehr schade! Wir schauten uns das dem Hotel angeschlossene Edmund Hillary Alpine Center an. Hillary bezwang als erster Mensch – ein Neuseeländer(!) – am 29.05.1953 den Mount Everest, wurde daraufhin von Queen Elizabeth mit dem Titel Sir geehrt. Außerdem besuchte Sir Edmund Hillary nach Amundsen und Scott 1958 auf einer Trans-Antarctic Expedition in ungeplanter Eigenregie als Dritter den Südpol. Seine Fähigkeiten hatte er unter anderem am Mount Cook trainiert. Nie wieder bestieg er nach dem Mount Everest einen 8000er. Sir Edmund Hillary verstarb im Jahre 2008 und ihm zu Ehren gab es nun diese Ausstellung im The Hermitage. Auf unserer Rückfahrt noch immer kein Regenende in Sicht. Die am Vortag noch weißen Gletscherflüsse waren nun dreckig braun und reißend, verliehen dem Lake Pukaki in ihren Mündungsbereichen einen erdigen Teint. Teils war die Straße überflutet, doch kamen wir noch durch und erreichten bald Twizel, wo es ebenfalls regnete (und trotzdem waren sämtliche Rasensprenger an!). Unter einer Überdachung machten wir endlich Frühstück und brachen gegen Elf in Richtung Zentralotago auf, das um 1860 einen Boom als Goldgräberegion erlebte. Hinter Omarama am Lindis Pass wechselte die Landschaft der goldenen MacKenzie Region in die steinig-felsige Landschaft Zentralotagos. Am Lindis Pass schlängelte sich der Highway durch Täler zwischen riesigen, bis 1500m hohe gelbe Steppenhügel mit lila Blumen am Wegesrand. Autos wirkten so klein in dieser imposanten Umgebung, unglaublich! Der Regen ließ endlich nach. Weiter ging es durch raue, dunkelbraune Felsschluchten, die sich mit grünen Weiden abwechselten. So eindrucksvoll war bisher selten ein Landschaftswechsel gewesen! Wolfi beschrieb es so: „So wie hier sah es wirklich noch nie aus: Steppen-Berg-Wüsten mit Grün“. Zentralotago sah einfach anders aus als alles bisher! Im hübschen Mini-Ort Tarras, der aus einem Cafe, drei Wollshops und einer Tanksäule bestand, hielten wir kurz. Die Geschichte vom Schaf Shrek, über das wir letztens schon mal berichtet hatten, musste sich hier in der Gegend abgespielt haben, denn es gab eine kleine Ausstellung zu diesem Wollwunder-Schaf. In Tarras entschied sich, ob wir zuerst in Richtung Alexandra und Cromwell oder nach Wanaka und Queenstown fahren würden. Die Wahl fiel auf Alexandra! Grund: Arbeit, denn dies war die Region für Jobs in den Obstplantagen und Weingütern und Saison war da jetzt gerade! Entlang eines langen, blauen Sees und schroffer Felsberge (wow!) fuhren wir vorbei an Cromwell und Clyde direkt in die Hauptstadt Otagos, Alexandra. Dort machten wir sofort PickNZ ausfindig und registrierten uns nach vier ebenfalls arbeitssuchenden Franzosen für Saisonjobs. Aussichten schienen gut, wahrscheinlich Wein! Nach I-Site-Besuch startete ich einen kleinen Spaziergang durch die Stadt. Highlight war ein Mirabellenbaum am Flussrand, der Unmengen an reifen Früchten trug, welche meinen Bauch sowie einen großen Beutel füllten. Lecker!!! Über die Shaky Bridge (Hängebrücke) lief ich auf die andere Flussseite, betrachtete die für Alexandra typische Sehenswürdigkeit in Form einer weißen Riesenuhr, welche hoch über der Stadt in den dunklen Felsen angebracht war und unterhielt mich mit einem netten, einheimischen Mann. Auf dem Rückweg traf ich zwei der Franzosen, die mir auffielen, weil das Mädchen sich offensichtlich im Jonglieren versuchte. Also sprach ich sie kurz an, erzählte, dass auch ich mich seit Kurzem am Jonglieren übte und erfuhr, dass die vier Franzosen nun ebenfalls über PickNZ auf einen Weingut-Job warteten. Lustig, vielleicht würde man sich ja bei der Arbeit wiedertreffen. Als ich bei Wolfi am Auto ankam, fuhr ein Wagen an uns vorbei, hupte und hielt. Paul, mit dem wir Weihnachten im Abel Tasman verbracht hatten, trieb sich auch hier in der Gegend herum und begrüßte uns sogleich! Er arbeitete bereits auf einem Weingut nahe Cromwell und vielleicht würden wir auch ihn in der kommenden Zeit nochmals treffen. Nach dem Einkauf fanden wir einen schönen Picknick-Spot, wo wir mit Blick auf Fluss mit Stahlbrücke, Weiden, Pappeln und braunen Felsen in der Sonne Abendbrot einnahmen. Ein Jeep mit Bootsanhänger, der nahe am Fluss abgestellt war, wurde nach und nach geflutet. Tatsache, der Flusspegel stieg und zwar ziemlich schnell, was auch ein besorgter Einwohner bemerkt hatte und sich nun auf die Suche nach dem Wagenbesitzer machte. Kurze Zeit später kam sogar ein Polizeiwagen um sich der Sache anzunehmen. Der Polizist erkundigte sich bei uns, ob wir vor hätten an diesem Platz zu schlafen. Er hieß uns sehr freundlich willkommen solange wir unseren Müll wieder mitnähmen und warnte uns nochmals, nicht zu nah am Fluss zu parken. Da es noch früh am Abend war, fuhren wir ein Stückchen aus Alexandra heraus bis an einen Stausee namens Butchers Dam, der zwischen noch beeindruckenderen Felslandschaften lag, die durch die Abendsonne in herrlichste Braun- und Goldtöne getaucht wurden. Als ich diese Hügel und Steine sah, wollte ich da bloß schnell hoch und den Sonnenuntergang beobachten. Während Wolfi ein Seebad nahm, stiefelte ich also los. Über den Staudamm folgte ich dem Wanderpfad, der aber leider unterhalb der Felsen, die plötzlich auch viel höher und weiter waren als gedacht, abbog. Schließlich lief ich nur den kleinen Rundweg, auf dessen Infotafeln viel über die Goldgräberzeit geschrieben stand und kehrte am herrlichen Seeufer zurück, wo ich noch eine ältere Frau aus Wellington antraf, die gerade in der Gegend im Urlaub war und ebenfalls beim Anblick dieser Felsen einfach nur den Wunsch hatte, hinauf zu kommen. Sie lebte schon immer in Neuseeland und hatte solche Gesteinslandschaften auch noch nie gesehen. Das musste schon etwas Besonderes sein! Vielleicht würden wir nochmal Zeit haben, an diesen See zu kommen und auf die Felsen zu steigen! Auf Wolfis Empfehlung hin nahm ich noch schnell ein Seebad im klaren, dunklen Wasser und wir fuhren zurück, luden in einer Rieseninternetaktion bis ein Uhr sämtliche Bilder hoch und fuhren an unseren Flussplatz, wo wir mit großem Sicherheitsabstand zum Fluss unter klarem Sternenhimmel bei frischen Temperaturen parkten und einschliefen.

Bis Elf lagen wir am heutigen Dienstag im Bettchen, ohne vom Fluss weg gespült zu werden! Gott, das gab es ja lange nicht! Unser Frühstück war zugleich Mittag! :-) Ich machte mich auf kleine Erkundungstour zu Fuß über die große Stahlbrücke auf die andere Seite des Flusses, wo ein Wanderweg entlang führte, der jedoch nach wenigen Metern in beide Richtungen überflutet war, sodass ich Wolfi folgend bald auch in die Bibliothek einkehrte. Zwischenzeitlich hatte sich per SMS die PickNZ-Dame gemeldet und uns einen Job auf einem Weingut namens Clearvue 13km nördlich von Cromwell zugesichert. Ich holte die Details im Büro von PickNZ ein, erfuhr, dass wir am nächsten Morgen um 07.15 Uhr auf dem Weingut stehen sollten. Juhu, hat geklappt mit dem Job! Auch Wolfi freute sich sehr und nun hoffen wir sehr, dass die Arbeit okay ist. Haben eingekauft, nochmals eine Tüte dieser leckeren Mirabellen gepflückt und sind nach Cromwell gefahren, dessen Orsteingang durch ein Riesenobst-Denkmal verschönert wird. Sagt alles über die Region! Auf einer großen Wiese befand sich gerade Circus Aoatearoa im Aufbau, dem auch der Fuse Circus vom World Busker Festival angehörte. Echter neuseeländischer Zirkus ohne Tiere! Wir kamen mit einem Zirkus-Typen ins Gespräch und erfuhren, dass fast alle Artisten die Zirkusschule in Christchurch absolviert hatten. Hm, wäre ja schon interessant, am Wochenende mal eine der Shows zu besuchen! Bestimmt gut! Nur hundert Meter weiter trafen wir auf eine Gruppe von Jungs, die essend vor ihren Vans am Seeufer saßen. Natürlich Deutsche, aus Dortmund, und wie der Zufall es will fangen zwei von denen morgen auch mit uns auf dem Weingut ihren Job an! Gleich mal paar Arbeitskollegen kennen gelernt. :-D Wir fuhren noch ein Stück weiter, machten an einem anderen Abschnitt des Seeufers Abendbrot und schmierten uns unsere Pausenbrote für den kommenden Tag. Lustig! Sind ziemlich gespannt, was uns da wohl erwarten wird! Ist jetzt 23.00 Uhr, eigentlich längst Schlafenszeit. Wir werden jetzt noch ein Stückchen näher an unseren Arbeitsplatz fahren und morgen wird bereits 06.00 Uhr der Wecker klingeln. Kia Ora, Arbeitsleben! :-D

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