Kia Ora! Wir sind da!

Hallo an euch alle!
Es ist hier kurz nach zwölf und wir haben die erste Nacht im Hostel K Road City Travellers verbracht. Ich wollte gestern Abend noch einen Artikel über die Anreise schreiben, aber wir waren einfach zu kaputt! Sind halb neun ins Bett und seit um acht/neun wieder wach. So langsam haut die Zeit wieder hin und ein richtig schlimmes Jetlag merken wir nicht direkt, nur etwas Dusel. Aber wir haben ja auch brav bis abends mit ins Bettchen fallen abgewartet.

Hier der vollständige Bericht zur Anreise:
Das Einchecken in Frankfurt hat uns schon mal ordentlich den Schweiß entlockt: Die Rucksäcke beschriften, in zu kleine Säcke stecken und zubinden, nebenbei zehn weitere Täschchen vorwärts schieben, wobei die immer wieder umfielen und der Inhalt draußen lag und das alles während wir in ‘ner Riesenschlange standen… Ui, die Leute haben gefeiert, wir waren genervt und gestresst. Danach saßen wir ja bei McDonalds und haben gebloggt, was aber auch nicht so fein war, da mein kompletter Blogtext zwischendurch nicht mehr auffindbar war und ich alles neu ändern musste… Danach haben wir geskypt, die Zeit dabei fast vergessen und sind panisch und zittrig (ich zumindest) fünf Minuten vor Gate-Schluss ins Gate! Uns wurden die Boardkarten getauscht, weil auf einem reservierten Platz das Entertainment defekt war. Wir haben so sogar Plätze mit ordentlich Beinfreiheit bekommen! :-) Als endlich 22.20 Uhr die Emirates Boeing abhob, war alles gut! Toller Service und ein super Antistress-Programm übers Entertainment, feines Essen, viele Spiele, kein Schlaf und ein Sonnenaufgang in der Nacht…
Nach etwa 5-6h kamen wir am Dubaier Airport an: 31°C, früh am Morgen und hell!!! Der Flughafen von Dubai ist gar nicht so berauschend, war einfach nur voll und viele Läden! Haben uns in Liegestühle gelegt, gebloggt, geskypt und gewartet. Die Hamburgerin haben wir nicht gefunden. Kurz vor CheckIn noch die Heparinspritzen in den Bauchspeck und wieder auf in den Flieger. Dieses Mal ein großer Airbus und wir hatten einen Zweier am Fenster. Was folgte war ein einfach nur megalanger, anstrengender Flug. Etwa 13-14h bis Brisbane… Während wir ‘zig Zeitzonen durchflogen, beobachteten wir rechts die Sonne untergehen um sie unnatürlich wenige Stunden darauf links wieder aufgehen zu sehen und uns ging jegliches Zeitgefühl verloren… Irgendwann gab es im Halbdunkeln zu Beginn ein Lunch und als wir uns wie Abendbrot fühlten und dieses auch reichlich erwarteten, gab es einen Apfel für mich und eine Minipizzaecke für Wolfi. Mitten in gefühlter Nacht gab es dann ein fettes Spinat-Omelett zum Frühstück. Wir spielten die ganze Zeit Tetris und Kniffel, guckten ‘nen Film, bewegten hin und wieder die Beine, tranken viel, schliefen so gut wie nicht und wollten nur noch raus.

Als es endlich so weit war und wir auf Australiens Ostküste zusteuerten, bot sich ein atemberaubender Anblick und wir wurden ganz euphorisch: Auf einen spektakulären Sonnenaufgang folgten weiße, weiche Baumwollwolken, durch die wir hinweg tauchten um sonnig von Australien mit einem weißen Traumstrand vor Brisbane empfangen zu werden! Einfach wow! Wir fragten uns über wie viele Känguruhs und Giftschlangen wir wohl geflogen sind und waren begeistert…

Am Brisbaner Airport konnten wir uns 45min ausruhen, haben kurz mit anderen Weiterfliegenden (die fast alle Backpacker waren) geredet.

Wieder im Flieger ging es innerhalb von 2,5h und wieder Omelett-Frühstück nach Auckland!
Aeotora! – Das Land der großen, weißen Wolke! Ja, und so bot es sich auch! So lange wie bei diesem Landeanflug haben wir uns noch nie in Wolken befunden! Die ersten Blicke auf Auckland waren schöööön! Wasser, Inselchen, kleine Häuschen, viiiiiel Grün! Toll!

Nach einer etwas unsanfteren Landung kamen wir 13.35 Uhr Ortszeit bei 18°C (noch Winter) in Auckland an! Kaum ausgestiegen: Kia Ora! – Herzlich Willkommen :-)

Und es ging los mit der Biosecurity! Ein Wahnsinn wie genau die wissen wollten, was man im Gepäck hat an Lebensmitteln und Outdoorsachen und das wurde sogar im persönlichen Gespräch noch näher erörtert – aber alle sehr, sehr freundlich!!! Außerdem gab es ein kleines Problemchen, weil unsere Reisepässe eine Null enthalten, man diese aber nicht gut als Null erkennt, und ich sie auf unseren Visa als Buchstaben “O” eingetippt hatte. Wir mussten auf einem Strafbänkchen warten, wurden mehrfach freundlich per Vorname zu Bearbeitern gerufen und schnell war alles wieder gut! Gepäck geholt, Geld geholt und ab in den Airbus nach Auckland Stop 1, nahe unseres Hostels. Auf dem Weg ein sehr netter Busfahrer, viele schöne Straßen, Häuser und Bäume! Wir waren begeistert und gleichzeitig total erschöpft. Das Hostel ließ sich dank Garmin schnellstens finden und nachdem der nette Rezeptionsboy uns sehr freundlich und hilfsbereit einwies und uns in einem Stadtplan tausende Dinge (Automarkt, Shopping…) markierte, die wir aber aufgrund unserer Kaputtheit gar nicht richtig mitbekamen, bezogen wir unseren kleinen, sauberen Raum.

Wir sind nur noch einmal kurz raus, um Getränke und Wolfis Mikrowellennudeln zu holen, haben geduscht und sind nach drei kurzen sind-gut-angekommen-Mails erledigt ins Bett gefallen.

Vorhin waren wir frühstücken in der Küche: gibt da viele Hungrige, Eier, Toast (sogar schimmliges), Peanutbutter und leckere Marmelade sowie Instant Coffee, Saft und Milch. Satt sind wir jetzt zumindest und ein nettes Mädel haben wir auch kurz gesprochen. Sie ist für bloß 185€ in einer Bustour inkl. Hostels quer über beide Inseln in 23 Tagen und war begeistert!

Wollen jetzt auf in die Stadt! Mal schauen, was uns so erwartet…

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4 Antworten auf Kia Ora! Wir sind da!

  1. Anke sagt:

    Ein herzliches Hallooooo aus der Heimat, schön dass ihr alles gut überstanden habt, es hört sich alles sehr aufregend an, weiterhin viel Spaß und viele schöne neue Eindrücke. Bis bald Anke und Frank!

  2. Renate sagt:

    Hallo ihr Lieben, das hatte ich ja schon angekündigt – man ist völlig fertig nach diesem langen Flug. Wieso hattet ihr viele kleine Päckchen? Diese Busrundreise scheint mir seeeehr günstig. Der Nachteil ist, daß man nicht verweilen kann ,wenn´s schön ist. aber ihr werdet es schon richtig machen. Es gibt so viel zu sehen. Auch der Vulkan Taranaki (Egmont) war beeindruckend, obwohl er nicht so bekannt zu sein scheint. Ich würde vielleicht erst einmal den Kontakt zu Einheimischen suchen und sehen, ob man da nicht einige Geheimtips bekommt. ich freue mich, daß es euch erst mal gefällt. Bernd läßt ganz herzlich grüßen!!!!!!!!!!!!!!
    LG Renate

  3. Yvonne Siegfried sagt:

    Hallo ihr, die jetzt eine halbe Welt weit weg von uns sind! Toll, dass ihr die Hinreise so gut überstanden und dabei auch schon so viel erlebt habt. Ich hoffe, ihr habt euch schon an die neue Zeit und Umgebung einigermaßen gewöhnt. Seid bestimmt auf Suche nach einer neuen Unterkunft und der Gleichen. Aber ihr haltet uns ja darüber immer auf dem Laufenden. Lasst es euch gut gehen und viel, viel Spaß weiterhin. Es grüßen euch ganz lieb Yvonne und Familie!

  4. andrea sagt:

    ooh ohh ohhhhhh ihr könnt euch nicht vorstekkeb wie ich es geniesse in eurem blog zu lesen – ich bin am 1.5. 2012 aus nz wiedergekommen, ich vermisse so unglaublich, und empfinde gleichzeitig die grösste dankbarkeit für das, was oich da 4 monate lang erleben durfe. ich war im gleichen hostel wie ihr, k road city travellers, auch gleich da meine erste nacht verbracht und meine letzte, so als ritual am ende dahin zu gehen, wo man angefangen hat. eure erfahrungen ähneln meinen, diese alltäglichen wunder und zufälle, die man da jeden tag erlebt, das überwältigt sein von dieser wahnsinnigen unglaublcihen schönheit und von en freundlichen menschen. danke für diesen blog – es ist schön zu wissen, dass andere es auch schwer fanden, dieses land wieder zu verlassen. man ist wie verzauber danach!

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